3. Erzählcafé | Als Zeitzeugin berichtete Christa Leifert, Zeitzeugin und Frau des ehemaligen Bürgermeisters von Uelzen, Günter Leifert, über ihre Flucht aus Ostpreußen in den Westen Deutschlands.

Vielen Besuchern ist Frau Leifert bereits aus ihrem eindrucksvollen Buch “Und Morgen fahren wir nach Laugallen” bekannt. Dass dieses Thema auf großes Interesse stieß, zeigte die große Teilnehmerzahl. Dem dicht gedrängten Publikum wurde eindringlich die Flucht der Familie geschildert. Viele der Besucher fühlten sich dadurch an eigene Erfahrungen aus der Zeit erinnert.

Mitte 1944 begann die Flucht der Familie gen Westen, 30km pro Tag. Zahlreiche Aufgriffe durch russische Truppen, die durch die Rückführung in den Osten begleitet waren, führten zu einer verzweifelte Situation: Kälte und Hunger führten zu einem existentiellen Überlebenskampf.

Erst 1948 gelangten Christa Leifert und ihre Mutter in den Westen, nach Gifhorn, wo die Familie wieder vereint wurde für Christa Leifert eines von vielen Wundern, die ihren Glauben bis heute bestärken.

Thema: “Flüchtlinge Nur (einmal)Opfer?”
Termin: 24. Juni 2001
Teilnehmende: Christa Leifert
Moderation: Dietrich Banse, Gerard Minnaard